12Die natürliche Drehung


Die natürliche Drehung ist ein offener Übergang aus einer Passgang- in eine Galoppbewegung, bei dem sich der Körper - kurz bevor das Schwungbein seine Richtung ändert - um das Stützbein drehet. Dazu braucht man lediglich etwas Schwung. Dieser Schwung wird beim ersten Schritt des offenen Übergangs genommen. Dann passiert alles weitere von allein - deswegen natürliche Drehung 😉. Allerdings darf man den Schwung nicht abbremsen, um sich zu überlegen wie rum man drehen soll.
Obwohl der Vorwärts- und der Seitwärtsschritt erhalten bleiben, bewegt sich der Körper nicht mehr in Form eines Winkels gesetzt, sondern - in Folge der Drehung - mehr oder weniger auf einer Linie.



Geht man mit Schwung rechts vorwärts (und/oder links rückwärts), schwingt man im Uhrzeigersinn (rechtsrum).
Geht man mit Schwung links vorwärts (und/oder rechts rückwärts), schwingt die freie rechte Körperhälfte gegen den Uhrzeigersinn (linksrum).
Eine fortlaufende Drehung nach links oder rechts entsteht, indem man immer wieder die gleichen Übergänge kombiniert. Dazu muss man nach jedem Übergang den Fuß wechseln.






Nimmt man keinen Schwung, dreht man nicht.


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